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Am Donnerstag, dem 24.08.2023 wurde die Nachtruhe der Sohlander Einsatzkräfte gegen 01:29 Uhr durch eine Alarmierung über die Funkmeldeempfänger unterbrochen. “B1 Kleinbrand/Nachschau – Brandgeruch aus Wald/Polizei vor Ort – Sohland, Waldstraße” lautete in diesem Fall das Alarmstichwort. Die Sohlander Brandschützer rückten daraufhin mit dem TLF 4000, dem KLF sowie dem GW-N zu der gemeldeten Einsatzstelle aus. Vor Ort war deutlicher Brandgeruch wahrnehmbar, eine Lokalisierung erwies sich jedoch als schwierig. 
Nach längerer Suche durch mehrere Trupps wurde schließlich die Brandstelle gefunden. Es handelte sich in dem Fall um ein nicht abgelöschtes Lagerfeuer. Dieses wurde im Anschluß binnen weniger Minuten komplett abgelöscht und die Gefahr einer unkontrollierten Ausbreitung somit gebannt.
Gegen 02:15 Uhr waren die Maßnahmen vor Ort beendet und gegen 02:45 Uhr die Einsatzbereitschaft wiederhergestellt.
19 Kameradinnen und Kameraden standen bei dieser Alarmierung zur Verfügung, wovon 13 unmittelbar zum Einsatz kamen.
Bericht: Rico Hentschel – Pressesprecher FF Sohland a.d. Spree
Fotos: FF Sohland a.d. Spree
Am Montag, dem 07.08.2023 wurde die Feuerwehr Sohland a.d. Spree gegen 20:38 Uhr bereits wieder zu einem Einsatz gerufen. “H1 THL klein – Baum auf Radweg – Sohland, Tännicht” lautete in diesem Fall das Stichwort. Da es sich dabei um einen voraussichtlich geringfügigen Einsatz handelte und kein Hauptverkehrsweg betroffen war, erfolgte in Absprache mit der Rettungsleitstelle nur eine stille Alarmierung einiger Kameraden, welche dann kurze Zeit später mit dem GW-N zu der gemeldeten Einsatzstelle ausrückten. 
Vor Ort bestätigte sich die Meldung. Ein Baum war umgestürzt und blockierte auf voller Breite den Radweg. Mittels Motorkettensäge und Manpower wurde das Hindernis binnen weniger Minuten beseitigt und der Radweg somit wieder befahrbar gemacht.
Gegen 21:00 Uhr war die Einsatzbereitschaft wiederhergestellt. Die Feuerwehr Sohland kam in diesem Fall mit dem GW-N und 3 Kameraden zum Einsatz.
Bericht: Rico Hentschel – Pressesprecher FF Sohland a.d. Spree
Fotos: FF Sohland a.d. Spree
Noch während des laufenden Einsatzes beim Wohnhausbrand auf der G.-Hauptmann-Straße (Einsatz-Nr. 56/23) wurde die Feuerwehr Sohland gegen 09:20 Uhr zu einem Folgeeinsatz gerufen. In einem kommunalen Wohngebäude auf der Sohlander Schloßstraße wurde ein Wasserschaden gemeldet. Bei einem Mieter tropfte bereits das Wasser von der Decke. Die Tür der darüberliegenden Wohnung war allerdings verschlossen und der Bewohner augenscheinlich nicht daheim. Daraufhin wurde die Feuerwehr zur Hilfe gerufen. 
In Absprache mit der Rettungsleitstelle Ostsachsen und der Einsatzleitung vor Ort wurden 3 Kameraden aus dem laufenden Einsatz herausgelöst und rückten mit dem GW-N zu der gemeldeten Einsatzstelle auf der Sohlander Schloßstraße aus. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte hatten allerdings bereits Nachbarn die Tür der betroffenen Wohnung mit einem Zweitschlüssel geöffnet.
Polizei und Eigentümer waren bereits vor Ort, ein Eingreifen der Feuerwehr somit nicht mehr erforderlich. Die Kameraden konnten den Einsatz daher bereits nach wenigen Minuten beenden und wieder die ursprüngliche Einsatzstelle anfahren.
Bericht: Rico Hentschel – Pressesprecher FF Sohland a.d. Spree
Am Sonntag, dem 06.08.2023 wurde die Nachtruhe der Sohlander Einsatzkräfte gegen 02:37 Uhr durch eine Alarmierung über die Sirenen und Funkmelder abrupt beendet. “B2 Mittelbrand – Wohnungsbrand – Sohland, Gerhart-Hauptmann-Str.” lautete das Alarmstichwort. Zeitgleich alarmierte die Leitstelle Ostsachsen die Feuerwehren Wehrsdorf und Taubenheim, den diensthabenden Kreisbrandmeister sowie die Polizei. Das Brandobjekt befand sich nur wenige hundert Meter von der Sohlander Wache entfernt. Die Kameradinnen und Kameraden der Sohlander Ortswehr rückten umgehend mit allen 6 Einsatzfahrzeugen ( HLF 20/16, TLF 4000, KLF, SW 800, GW-N, ELW 1 ) zu der Einsatzstelle aus und erreichten diese mit den ersten Fahrzeugen ca. 6 Minuten nach der Alarmierung. 
Beim Eintreffen wurde der einzige Bewohner vor dem Umgebindehaus vorgefunden und im weiteren Einsatzverlauf mit Verdacht auf Rauchgasintoxikation an den Rettungsdienst übergeben. Der Angriffstrupp begab sich unter schwerem Atemschutz in das Erdgeschoss des Gebäudes. Dort wurde ein Raum im Vollbrand vorgefunden und die Brandbekämpfung auch mit nachfolgenden Trupps unter Pressluftatmern aufgenommen. Weiterhin wurde eine Abluftöffnung geschaffen und das Gebäude belüftet. Eine Zwischendecke war zu diesem Zeitpunkt bereits teilweise eingebrochen. In dem Gebäude wurde eine enorme Menge an brennbarem Material vorgefunden. Der Rauch hatte sich bereits bis zum Dachgeschoss ausgebreitet und quoll immer dunkler werdend aus sämtlichen Gebäudeöffnungen und Fenstern. Eine Durchzündung des Gebäudes stand offensichtlich unmittelbar bevor. Daher wurde der Innenangriff nach wenigen Minuten abgebrochen und die Einsatzkräfte aus dem Wohnhaus abgezogen. Es erfolgte eine Nachalarmierung der Feuerwehren Schirgiswalde (TLF + LF20) und Wilthen (Hubsteiger + TLF) sowie im weiteren Verlauf der Berufsfeuerwehr Bautzen (Drehleiter + HLF) sowie weiterer Kräfte des Rettungsdienstes (RTW / im weiteren Verlauf ersetzt durch die SEG des DRK).
Wenige Minuten später griffen die Flammen auf das Obergeschoss und den kompletten Dachstuhl über, das Gebäude zündete durch! Mittels Riegelstellung wurden die benachbarten Wohnhäuser in der sehr engen Bebauung vor einem Flammenüberschlag geschützt. Diese Maßnahmen führten zum gewünschten Erfolg, der Brand schlug nicht auf weitere Gebäude über. Wenn man bedenkt, dass das nächstgelegene Wohnhaus nur ca.2m (!) vom Brandobjekt entfernt steht, ist das alles andere als selbstverständlich! Weiterhin wurde jetzt ein umfangreicher Außenangriff unter massivem Wassereinsatz gefahren. Neben 2 Trupps, welche die Brandbekämpfung von der Drehleiter und dem Hubsteiger aus durchführten, kamen weitere Trupps rund um das im Vollbrand stehende Wohnhaus zum Einsatz. Das Löschwasser wurde mittels mehrerer Saugstellen aus dem Dorfbach gefördert. Aufgrund der Größe des Brandes musste jedoch zusätzlich auf einen Hydranten und das Trinkwassernetz zurückgegriffen werden. Dies führte in bestimmten Versorgungsbereichen zu einem Druckabfall im Trinkwassernetz, diese Maßnahme war in dem Fall jedoch leider zwingend notwendig.
Weiterhin wurde die ENSO hinzugezogen und im Bereich rund um das Brandobjekt für einige Stunden der Strom abgeschaltet. Auch diese Maßnahme war leider unumgänglich, um eine gefahrlose Brandbekämpfung unter den Freileitungen zu gewährleisten. Vielen Dank für das Verständnis der betroffenen Anwohner! Weiterhin wurde im weiteren Einsatzverlauf das FTZ (Feuerwehrtechnische Zentrum) des Landkreises Bautzen sowie das THW Bautzen mit entsprechenden Fachberatern nachalarmiert. Aufgrund der hohen Brandlast in dem betroffenen Umgebindehaus blieb der endgültige Löscherfolg im Inneren des Gebäudes aus. Gemeinsam mit den Spezialisten vom THW wurde das weitere Vorgehen besprochen. Um den Brand endgültig zu eliminieren, war zwingend ein sofortiger Teilabriss des einsturgefährdeten Hauses unumgänglich. Dazu wurden jetzt die entsprechenden Fachgruppen der THW-Ortsverbände Dresden und Goerlitz nachgefordert, welche mit einem Bagger, einem Teleskop-Lader sowie weiteren Einsatzfahrzeugen anrückten. Außerdem wurde der Containerdienst Lehmann aus Rodewitz aktiviert, welcher dann den Abtransport des Brandschuttes übernahm. Vielen Dank für diese unkomplizierte Einsatzbereitschaft an einem Sonntagvormittag! Zum Einsatz kam jetzt ebenfalls noch der Gerätewagen Atemschutz der Berufsfeuerwehr Bautzen.
In mühevoller Arbeit wurde nun das betroffene Wohnhaus mittels Bagger abgetragen und gleichzeitig die freigelegten Glutnester abgelöscht. Der Brandschutt wurde von dem genannten Containerdienst und einem weiteren Lkw des THW auf eine Deponie der Gemeindeverwaltung Sohland gefahren. Dort fanden dann nochmals entsprechende Nachlöscharbeiten statt. Im Laufe des Vormittages wurden die meisten auswärtigen Feuerwehren aus dem Einsatzgeschehen herausgelöst – ein ganz großes Dankeschön für Eure Einsatzbereitschaft und Unterstützung! Die Einsatzkräfte der Gemeindefeuerwehr Sohland (Sohland, Wehrsdorf, Taubenheim) übernahmen ganztägig die Nachlöscharbeiten, wobei das Personal mehrfach im Schichtbetrieb ausgetauscht wurde. Natürlich auch an ALLE Einsatzkräfte der Gemeindefeuerwehr Sohland ein ganz dickes Dankeschön für diesen außergewöhnlichen und kräftezehrenden Einsatz!
Ein großes Dankeschön geht auch an EDEKA Nestler Sohland, welcher unkompliziert wieder Verpflegung und Getränke für die zahlreichen Einsatzkräfte bereitstellte. Dankeschön sagen wir auch den Feuerwehrfrauen und Kameraden, welche sich um die Verpflegung der Einsatzkräfte im Gerätehaus der Sohlander Feuerwehr kümmerten und auch ein leckeres Mittagessen zauberten!
Die Lösch-, Abriss- und Aufräumarbeiten zogen sich bis spät in den Sonntagabend hinein hin. Erst gegen 22:00 Uhr war die Einsatzbereitschaft bei der Feuerwehr Sohland a.d. Spree wiederhergestellt. Insgesamt kamen bei diesem Brandereignis mehr als 100 Einsatzkräfte der o.g. Feuerwehren, THW, Polizei, Rettungsdienst, SEG, Stromversorger, Abwasserbetrieb, Gemeindeverwaltung und Privatunternehmen zum Einsatz. Die Zusammenarbeit funktionierte weitestgehend reibungslos, auch wenn ein Einsatz dieser Größe natürlich nicht zu 100 Prozent fehlerfrei abläuft! Ein herzliches Dankeschön noch einmal an ALLE Einsatzkräfte! Bei diesem Einsatz wurden insgesamt 4 Personen (1 Bewohner/3 Feuerwehrkameraden) leicht verletzt (Rauchgas/Schnittwunde). Zur Brandursache und Schadenshöhe hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen. Ein Brandursachenermittler wird eingesetzt. 29 Kameradinnen und Kameraden standen der Ortsfeuerwehr Sohland a.d. Spree bei dieser Alarmierung zur Verfügung, wovon 26 unmittelbar zum Einsatz kamen.
Bericht: Rico Hentschel – Pressesprecher FF Sohland a.d. Spree
Fotos: FF Sohland a.d. Spree + Lausitznews.de (mit freundlicher Genehmigung!)
Zum 55. Einsatz im Jahr 2023 wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr Sohland a.d. Spree am Dienstag, dem 01.08.2023 gegen 10:52 Uhr über die Sirenen und Funkmelder alarmiert. “B2 RD – Brand mittel mit Personengefahr – Rauchmelder in Wohnung ausgelöst, Brandgeruch – Wehrsdorf, Schenks Berg” lautete in diesem Fall das Alarmstichwort. Zeitgleich alarmierte die Rettungsleitstelle Ostsachsen gemäß AAO die Feuerwehren Wehrsdorf, Taubenheim und Wilthen, den Kreisbrandmeister, Rettungsdienst und Polizei. Die Feuerwehr Sohland rückte im ersten Abmarsch mit dem HLF 20/16 sowie dem KLF aus, wobei das erste Sohlander Fahrzeug (KLF) die Einsatzstelle in Wehrsdorf ca. 9 Minuten nach der Alarmierung erreichte. 
Die Wehrsdorfer Einsatzkräfte waren zu diesem Zeitpunkt bereits vor Ort und hatten mit der Lageerkundung begonnen. Der ausgelöste Rauchmelder sowie der Brandgeruch bestätigten sich dabei. Der Bewohner war augenscheinlich nicht daheim, die Tür verschlossen. Daraufhin verschaffte sich die Feuerwehr Wehrsdorf Zugang zu der betroffenen Wohnung und brachte einen Angriffstrupp unter schwerem Atemschutz zum Einsatz. Die Feuerwehr Sohland stellte indes den Sicherungstrupp bereit und die Wasserversorgung her.
Der Angriffstrupp stellte in der Wohnung angebranntes Essen als Ursache für die Rauchentwicklung fest. Personen wurden in der Wohnung nicht vorgefunden. Somit konnten alle weiteren alarmierten Kräfte der o.g. Feuerwehren den Einsatz abbrechen. Die Wohnung wurde entsprechend kontrolliert und im Anschluß belüftet. Weitere Maßnahmen waren seitens der Feuerwehren nicht notwendig.
Nachdem die Einsatzstelle an die Polizei und den Eigentümer übergeben wurde, war der Einsatz der Feuerwehren vor Ort gegen 11:30 Uhr beendet. Gegen 12:00 Uhr war die Einsatzbereitschaft bei der Feuerwehr Sohland wiederhergestellt. 14 Kameraden der Ortsfeuerwehr Sohland standen bei dieser Alarmierung zur Verfügung, wovon 9 unmittelbar zum Einsatz kamen.
Bericht: Rico Hentschel – Pressesprecher FF Sohland a.d. Spree
Aufgrund von Urlaub erfolgt der Nachtrag dieser beiden Einsätze nur in Kurzform! Ab dem 30.07.2023 erfolgt die Berichterstattung wieder in der gewohnten Art & Weise in ausführlicher Form! Vielen Dank für Ihr Verständnis!
Einsatz-Nr. 53/23: H1 THL klein – Ölspur – 18.07.2023 – 17:10 Uhr-18:00 Uhr – Dieselspur im Bereich G.-Hauptmann-Str./Schloßstr./Bahnhofstr. – Erkundung mit Polizei/Verkehrssicherungsmaßnahmen durchgeführt/Beschilderung aufgestellt/Einsatzstelle an Polizei übergeben – FF Sohland im Einsatz mit GW-N
Einsatz-Nr. 54/23: H1 THL klein – Ölspur – 27.07.2023 – 20:32 Uhr-21:30 Uhr – Ölspur im Bereich Schluckenauer Straße vom Grenzübergang bis Einmündung Hauptstr. – Erkundung/Verkehrssicherungsmaßnahmen durchgeführt/Beschilderung aufgestellt/Polizei nachgefordert – FF Sohland im Einsatz mit GW-N + TLF 4000 
Bericht: Rico Hentschel – Pressesprecher FF Sohland a.d. Spree
Fotos: FF Sohland a.d. Spree
Dem Engagement eines Sohlander Kameraden, welcher hauptberuflich als Notfallsanitäter arbeitet, sowie einer hervorragenden Zusammenarbeit mit der Gemeindeverwaltung Sohland ist es zu verdanken, dass seit Kurzem alle 3 Sohlander Ortswehren (Wehrsdorf, Taubenheim und Sohland) jeweils über einen AED (Automatisierter externer Defibrillator) als Einsatzmittel verfügen. Da die Einsätze zur Unterstützung des Rettungsdienstes sowie die First Responder – Einsätze stetig zunehmen, ist die Gemeindefeuerwehr Sohland a.d. Spree damit wesentlich besser für Notfälle im Bereich Herz-Kreislauf-Stillstand/Kammerflimmern/Reanimation gerüstet. 
Mit Bedacht wurden extra 3 Geräte angeschafft, welche kompatibel mit den entsprechenden AED des Rettungsdienstes im Landkreis Bautzen sind. Im Einsatzfall können somit die Klebeelektroden direkt am Patienten verbleiben und es werden bei der Übergabe nur die Geräte getauscht.
Kürzlich erfolgte im Gerätehaus der Feuerwehr Sohland im Beisein von Stina Teichert und Ralf Fröde (beide Gemeindeverwaltung Sohland) die Übergabe der Geräte mit einer entsprechenden Ersteinweisung durch einen Mitarbeiter der Firma an die 3 Ortwehren. Die AED sind ab sofort auf den Einsatzfahrzeugen der Feuerwehren Wehrsdorf, Taubenheim und Sohland verlastet und in der Rettungsleitstelle als Einsatzmittel hinterlegt.
Die Feuerwehr Sohland führt dieses Gerät auf dem GW-N mit, da dieses Fahrzeug aufgrund der Bauweise und der Geländegängigkeit nahezu jeden Winkel im Einsatzgebiet in kürzester Zeit erreichen kann.
Bleibt zu hoffen, dass die AED so wenig wie möglich zum Einsatz kommen. Wenn unsere Hilfe benötigt wird, stehen wir in kürzester Zeit zur Verfügung! Nochmals herzlichen Dank an die Gemeindeverwaltung Sohland a.d. Spree für diese sinnvolle Ergänzung der Einsatzmittel der Sohlander Feuerwehren sowie an den Kameraden der Ortsfeuerwehr Sohland für seinen Einsatz und sein Engagement!
Bericht: Rico Hentschel – Pressesprecher FF Sohland a.d. Spree
Fotos: FF Sohland a.d. Spree
Die nächste Alarmierung für die Feuerwehr Sohland a.d. Spree erfolgte am Mittwoch, dem 05.07.2023 gegen 14:36 Uhr über die Sirenen und Funkmeldeempfänger. Gemäß dem Alarmstichwort “B2 Mittelbrand – brennende Hecke, Gebäude durch Funkenflug bedroht – Sohland, Zittauer Straße” alarmierte die Rettungsleitstelle zeitgleich die Feuerwehren Wehrsdorf und Taubenheim, den diensthabenden Kreisbrandmeister sowie die Polizei. Die Ortsfeuerwehr Sohland rückte mit dem HLF 20/16, dem KLF sowie dem TLF 4000 aus und erreichte die Einsatzstelle mit dem HLF ca. 7 Minuten nach der Alarmierung. 
Beim Eintreffen der Rettungskräfte hatten Anwohner durch ihr beherztes Eingreifen den Brand mittels Gartenschlauch bereits weitestgehend gelöscht. Für die Einsatzkräfte blieb die Nachkontrolle der Brandstelle mittels Wärmebildkamera, welche glücklicherweise unauffällig ausfiel. Die Feuerwehren Wehrsdorf und Taubenheim mussten nicht mehr eingreifen und konnten den Einsatz abbrechen.
Zur Brandursache hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen. Verletzt wurde bei diesem Brandereignis glücklicherweise niemand. Gegen 15:30 Uhr war die Einsatzbereitschaft bei der Feuerwehr Sohland wiederhergestellt. 25 Kameradinnen und Kameraden der Ortsfeuerwehr Sohland standen bei dieser Alarmierung zur Verfügung, wovon 15 unmittelbar zum Einsatz kamen.
NACHTRAG: Einsatz-Nr. 51/23: ABC 1 – unbekannte Flüssigkeit im Dorfbach/milchige Verfärbung – 04.07.2023 – 17:25 Uhr-18:15 Uhr – Sohland, Himmelsbrückenweg – FF Sohland im Einsatz mit dem GW-N
Bericht: Rico Hentschel – Pressesprecher FF Sohland a.d. Spree
Foto: privat
Gegen 02:03 Uhr wurde am Sonntag, dem 02.07.2023 die Nachtruhe für die Einsatzkräfte der Feuerwehr Sohland a.d. Spree (vorerst) durch eine Alarmierung über die Sirenen und Meldeempfänger beendet. “B2 RD, Brand 2 mittel – brennt ein Auto, nah am Wohnhaus – Wehrsdorf, Schmiedeweg” lautete das Alarmstichwort. Gemäß AAO alarmierte die Leiststelle Ostsachsen zeitgleich die Feuerwehren Wehrsdorf, Taubenheim und Wilthen, den Rettungsdienst, den diensthabenden Kreisbrandmeister sowie die Polizei. Die Sohlander Brandschützer rückten zu diesem Einsatz mit 5 Fahrzeugen (HLF 20/16, TLF 4000, KLF, ELW 1, SW 800) aus und erreichten die Einsatzstelle in Wehrsdorf ca. 11 Minuten nach der Alarmierung. 
Die Wehrsdorfer Kameraden führten bereits eine Lageerkundung durch und übernahmen die Einsatzleitung. Die Meldung bestätigte sich gemäß Alarmierung. In der Nähe eines Wohnhauses stand ein Pkw sowie eine angrenzende Thuja-Hecke im Vollbrand. Das Wohnhaus sowie eine danebenstehende Garage waren glücklicherweise nicht unmittelbar betroffen.
Die Besatzung des Sohlander HLF übernahm die Brandbekämpfung. Mittels Schnellangriffsvorrichtung löschte ein Trupp unter schwerem Atemschutz das brennende Fahrzeug sowie die Thuja-Hecke mit Wasser und Schaum ab. Die Besatzung des TLF 4000 speiste das HLF ein und stellte den Sicherungstrupp. Ein Übergreifen der Flammen auf die benachbarten Gebäude konnte verhindert werden, der betroffene Pkw dürfte jedoch nur noch Schrottwert haben. Auch die Thuja-Hecke wurde arg in Mitleidenschaft gezogen. Abschließend wurde die Brandstelle noch mittels Wärmebildkamera nachkontrolliert.
Die Feuerwehren Taubenheim und Wilthen mussten nicht mehr eingreifen und konnten den Einsatz abbrechen. Die Zusammenarbeit zwischen den alarmierten Einsatzkräften funktionierte vollkommen unkomliziert und reibungslos. Zur Brandursache und genauen Schadenshöhe hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen. Verletzt wurde bei diesem Brandereignis glücklicherweise niemand.
Gegen 03:00 Uhr war der Einsatz vor Ort beendet und gegen 03:45 Uhr die Einsatzbereitschaft bei der Ortsfeuerwehr Sohland wiederhergestellt. Diese kam mit 5 Fahrzeugen und 24 Kameraden zum Einsatz.
Bericht: Rico Hentschel – Pressesprecher FF Sohland a.d. Spree
Fotos: FF Sohland a.d. Spree
Auch am Dienstag, dem 27.06.2023 sorgte das Unwetter vom Montagabend noch einmal für einen mehrstündigen Einsatz der Feuerwehr Sohland a.d. Spree. Gegen 08:18 Uhr wurden die Einsatzkräfte auf die Rösselburgstraße in Sohland gerufen. Dort drohten mehrere abgebrochene bzw. angebrochene große Äste auf die Fahrbahn zu stürzen. In diesem Fall rückten 5 Kameraden mit dem GW-N sowie dem TLF 4000 mit der (fast schon historischen) Anhängeleiter AL 18 aus. 
Vor Ort bestätigte sich die Meldung. Da jedoch nicht alle Äste von der AL 18 aus erreichbar waren, wurde im weiteren Verlauf noch ein Hubsteiger zum Einsatz gebracht. Im Zeitraum der Aufräumarbeiten musste die Sohlander Rösselburgstraße für den Verkehr voll gesperrt werden. Mittels Elektrokettensäge, Einreisshaken und Arbeitsleinen wurden die absturzbedrohten Äste entfernt und die Gefahr beseitigt.
Gegen 12:45 Uhr wurden die Einsatzmaßnahmen vor Ort beendet und gegen 13:30 Uhr war die Einsatzbereitschaft wiederhergestellt.
Bericht: Rico Hentschel – Pressesprecher FF Sohland a.d. Spree
Fotos: FF Sohland a.d. Spree
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