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Einsatz-Nr. 38/20: Person in Notlage, medizinischer Notfall – Person im Baum, nicht ansprechbar

Nach ungewohnt langer Einsatzpause wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr Sohland a.d. Spree am Mittwoch, dem 25.11.2020 gegen 11:27 Uhr über die Funkmeldeempfänger zu einem Einsatz mit Menschenrettung alarmiert. Gemeldet wurde eine nicht ansprechbare Person auf einem Baum auf einem Privatgrundstück in Sohland. Die Feuerwehr Sohland rückte binnen weniger Minuten mit dem HLF 20/16, dem TLF 16/25 sowie dem KLF zu der gemeldeten Einsatzstelle aus und erreichte diese 10 Minuten nach der Alarmierung. Vor Ort bestätigte sich die Meldung. Auf einem Baum auf einem Privatgrundstück befand sich in größerer Höhe eine nicht ansprechbare Person. Diese wurde von einem Ersthelfer bis zum Eintreffen der Rettungskräfte durch sein beherztes Eingreifen gegen einen drohenden Absturz gesichert. Der Patient war laut Aussagen von Augenzeugen während Baumpflegearbeiten bewusstlos geworden und auf dem Baum hängengeblieben.

Kurz nach der Sohlander Feuerwehr trafen weitere Rettungskräfte an der Einsatzstelle ein, darunter der Rettungshubschrauber Christoph 62, die Feuerwehr Wilthen mit dem Hubsteiger sowie ein Rettungswagen und ein bodengebundener Notarzt. Die Lageerkundung ergab, dass aufgrund der örtlichen Gegebenheiten eine Rettung mittels Hubschrauber sowie auch mit dem Hubsteiger nicht möglich waren.

Somit blieb nur der beherzte Einsatz einiger Kameraden, welche unter Beachtung der entsprechenden Eigensicherung zu dem Patienten auf den Baum kletterten. Dieser wurde dann entsprechend weiter gesichert und die Vitalfunktionen überprüft. Aufgrund der im Baum vorgefundenen Lage musste der Patient schnellstmöglich nach unten transportiert werden, um umgehend vom Rettungsdienst und dem Notarzt versorgt werden zu können. Dies wurde mittels einer provisorischen Seilrutsche als schnellstmöglicher Rettungsweg realisiert. Am Boden übernahmen sofort die Einsatzkräfte des Rettungsdienstes die weitere Versorgung des Patienten. leider kam in diesem Fall jegliche Hilfe, trotz größtem Einsatzes der Rettungskräfte und des Ersthelfers (DANKE!), zu spät. Der Notarzt konnte leider nur noch den Tod des Patienten feststellen.

Im Anschluss verließen sämtliche Einsatzkräfte nach und nach die Einsatzstelle in Richtung ihrer Ausgangspunkte. Nebend den o.g. Rettungskräften kam weiterhin die Polizei, der Kreisbrandmeister sowie der Sohlander Gemeindewehrleiter zum Einsatz. Gegen 13:00 Uhr war bei der Sohlander Feuerwehr, welche in diesem Fall mit 14 Kameraden ausrückte, die Einsatzbereitschaft wiederhergestellt.

Bericht:  Rico Hentschel – Pressesprecher FF Sohland a.d. Spree

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