Am
Freitag, dem 4. April 2014 erfolgte gegen 17:10 Uhr die nächste Alarmierung der Feuerwehr Sohland über die Sirenen und Funkmeldeempfänger. Die Brandmeldeanlage der GKN Walterscheid Getriebe GmbH in Sohland hatte einen Feueralarm ausgelöst, welcher in der Leitstelle Ostsachsen auflief. Diese alarmierte daraufhin gemäß AAO die Feuerwehren Sohland, Taubenheim, Wehrsdorf, Schirgiswalde und Cunewalde.
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Im gleichen Moment, als die ersten beiden Einsatzfahrzeuge (HLF 20/16 und MZF) der FF Sohland die Wache verließen, wurde durch die Leitstelle Ostsachsen der Befehl zum Einsatzabbruch gegeben. Da sich trotz des mehrmaligen Einsatzabbruches durch die Leitstelle einige Fahrzeuge der Nachbarwehren in Richtung Einsatzstelle nach Sohland bewegten, ist hier von massiven Kommunikationsstörungen im Funkverkehr auszugehen.
Da jedem Gruppenführer die Tatsache bekannt ist, dass ein Einsatzabbruch durch die Rettungsleitstelle den Einsatzauftrag mit sofortiger Wirkung außer Kraft setzt und somit auch die Sonderrechte erlöschen, kann die Erklärung nur im kommunikationstechnischen Bereich liegen.
Nach telefonischer Rücksprache des Einsatzleiters der Feuerwehr Sohland mit der Leitstelle in Hoyerswerda wurde als Grund für die Fehlauslösung der BMA eine unvorhergesehene Staubbildung in der betroffenen Firma angegeben. Den Mitarbeitern gelang es jedoch nicht mehr, die Leitstelle vor der Alarmierung der Feuerwehren über den Sachverhalt zu informieren.
Die Rücksetzung der Brandmeldeanlage wurde durch die Firma in Eigenregie durchgeführt. Der Einsatz war somit bereits nach ca. 5 Minuten beendet. Insgesamt folgten 26 Sohlander Einsatzkräfte der Alarmierung in das Gerätehaus.
Bericht: Rico Hentschel – Pressesprecher der FF Sohland a.d. Spree





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