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Feuerwehrverband

Einsatz-Nr. 07/26: B3 Großbrand – starke Rauchentwicklung aus altem Fabrikgebäude – Callenberg, Fabrikstraße (Stichworterhöhung)

Die nächste Alarmierung für die Sohlander Feuerwehr erfolgte am Dienstag, dem 10.02.2026 gegen 16:03 Uhr über die Funkmeldeempfänger und Sirenen. Das Alarmstichwort lautete “B3 Großbrand – starke Rauchentwicklung aus altem Fabrikgebäude – Callenberg, Fabrikstraße (Stichworterhöhung)”. Bereits ca. 10 Minuten vorher waren alle Feuerwehren der Stadt SchirgiswaldeKirschau (Schirgiswalde, Kirschau-Rodewitz, Crostau-Callenberg) sowie die Feuerwehr Wilthen zu diesem Ereignis mit dem Stichwort “B2 Mittelbrand” alarmiert worden. Beim Eintreffen der örtlichen Kräfte erfolgte umgehend eine Stichworterhöhung auf “B3 Großbrand”, da die Fabrikhalle zu diesem Zeitpunkt bereits im Vollbrand stand.

Somit wurden gemäß AAO jetzt die Feuerwehren Cunewalde und Sohland a.d. Spree, weitere Fahrzeuge der FF Wilthen, die Drehleiter der Berufsfeuerwehr Bautzen, die Drohnenstaffel des Landkreises Bautzen, das THW Bautzen, der Kreisbrandmeister sowie der OrgL Rettungsdienst nachalarmiert. Im Einsatz befanden sich neben den o.g. Kräften bereits auch der Rettungsdienst sowie die Polizei. Im weiteren Einsatzverlauf wurden noch die Feuerwehren Großpostwitz und Wehrsdorf sowie der Fachberater ABC, die SEG des ASB Bautzen sowie der Gerätewagen Atemschutz des Landkreises Bautzen nachalarmiert.

Die Sohlander Einsatzkräfte rückten zu diesem Großbrand mit dem HLF 20/16, dem TLF 4000, dem GW-L 1, dem ELW 1 sowie dem KLF in die Nachbarstadt aus und trafen ca. 10 Minuten nach der Alarmierung an der Einsatzstelle ein. Nach einer entsprechenden Lageeinweisung erhielten die Kameradinnen und Kameraden mehrere Aufgaben: Übernahme der Abschnittsleitung und Brandbekämpfung auf der Gebäuderückseite (HLF 20/16 + TLF 4000), Aufbau Einsatzleitung + Führungsunterstützung (ELW 1) sowie Aufbau einer stabilen Wasserversorgung über eine lange Wegstrecke aus einem Steinbruch (GW-L 1 + KLF). Diese Arbeiten erfolgten Hand in Hand mit weiteren Einsatzkräften aus anderen Feuerwehren.

Die Löscharbeiten gestalteten sich sehr aufwendig und schwierig. Immer wieder kam es auch zu Explosionen, u.a. durch Gasflaschen. Höchste Vorsicht hatte oberste Priorität. Die FF Sohland kam u.a. auch mit mehreren Trupps unter schwerem Atemschutz zum Einsatz. Die Anstrengungen der eingesetzten Kräfte zeigten nach und nach den gewünschten Erfolg – die Löscharbeiten zogen sich jedoch bis tief in die Nacht hinein hin. Nach Einbruch der Dunkelheit musste die Einsatzstelle großräumig ausgeleuchtet werden. Verletzte waren im Rahmen diese Brandereignisses glücklicherweise nicht zu beklagen.

Gegen 22:00 Uhr waren die Flammen soweit gelöscht, dass die auswärtigen Feuerwehren etappenweise aus dem Einsatz entlassen werden konnten. Auch die Einsatzkräfte der Sohlander Feuerwehr konnten nach und nach die Einsatzstelle Richtung heimischer Wache verlassen. Für die Restlöscharbeiten und die Brandwache blieben Einsatzkräfte aus der Stadt Schirgiswalde-Kirschau noch die ganze Nacht vor Ort, bevor der Einsatz am 11.02.2026 gegen 10:15 Uhr endgültig beendet werden konnte. Ein herzliches Dankeschön an alle eingesetzten Kräfte für die wirklich hervorragende Zusammenarbeit! Zur Brandursache und genauen Schadenshöhe hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen.

Nach umfangreichen Aufräumarbeiten war der Einsatz für die Sohlander Brandschützer gegen 23:30 Uhr beendet und die Einsatzbereitschaft wiederhergestellt. 33 Kameradinnen und Kameraden standen der Ortsfeuerwehr Sohland a.d. Spree bei dieser Alarmierung zur Verfügung, wovon 27 unmittelbar zum Einsatz kamen. Ein ganz dickes Dankeschön für Eure Einsatzbereitschaft!

Bericht:  Rico Hentschel – Pressesprecher FF Sohland a.d. Spree

Fotos:  FF Sohland a.d. Spree + privat (mit frdl. Genehmigung)

 

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