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Die Legende vom heiligen Florian

Der Heilige Florian
Oh heiliger Sankt Florian,
Verschon unser Haus,
Steck andere dafür an!


Dieser Spruch wurde von jedem Bauherrn, der ein Haus erbaut hatte, über dessen Türe geschrieben. Der Heilige Florian schützt aber nicht nur neue Häuser, er gilt vor allem in Südbayern und Österreich als der Schutzpatron aller Berufsgruppen, die es mit Brennen und Löschen zu tun haben: Er unterstützt Köhler, Schmiede, Kaminkehrer, Zinngießer und natürlich Feuerwehrmännern.

Dem Heiligen, dem man häufig als Statue, Gemälde oder Lüftlmalerei an Feuerwehrhäusern begegnet, ist der 4. Mai als Festtag gewidmet. An diesem Tag wurde er zum Märtyrer und schließlich zum Heiligen „dank“ Kaiser Diokletian.

Der nämlich hatte beschlossen, rund 40 seiner Legionäre aufgrund ihres christlichen Glaubens nicht nur aus dem Heer auszuschließen, sondern auch verhaften zu lassen. Florian, als Veteran von den Verfolgungen ausgeschlossen, wollte trotz seines Ruhestandes noch treu zu seinen Kameraden stehen. Bereits auf dem Weg zu ihnen ins Lager begegnete er einem Reitertrupp, der geschickt worden war, die Christen in den umliegenden Dörfern aufzuspüren. Als er sich ihnen selbst als Christ bekannte, waren die Soldaten so erzürnt über seine Dreistigkeit, dass sie ihn aufs übelste folterten.

Zange, Geißel, Peitsche und Brennen überstand er mit den Worten: „Ich habe für den Kaiser so manche Wunde erlitten, warum sollte ich für Christus nicht auch ein paar Schrammen hinnehmen?“

Schließlich wurde Florian – mit einem schweren Stein um den Hals – von der Brücke in die reißende Enns gestürzt. Als seine Leiche ans Ufer gespült wurde, breitete ein Adler seine Schwingen schützend über ihm aus, bis er von einer frommen Christin begraben wurde.

Es brennt, o heiliger Florian,
heut aller Orts und Enden:
Du aber bist der rechte Mann,
solch Unglück abzuwenden!